Augustinus um 400 n.Chr.


„Da komme ich denn in die Gefilde und weiten Hallen des Gedächtnisses, wo die gehäuften Schätze sind der unzählbaren Bilder, die von Dingen aller Art meine Sinne mir zusammentrugen ... im ungeheuren Raume meines Gedächtnisses sind mir gegenwärtig Himmel, Erde, Meer ... Dies alles nimmt der weite Raum des Gedächtnisses in seine - ich weiss nicht was für geheimen, unfassbaren - Winkel auf, um wieder hervorzukommen, wenn es verlangt wird ... Ein gross Verwundern überkommt mich da, Staunen ergreift mich über diese Dinge. Und da gehen die Menschen hin und bewundern die Höhe der Berge, das mächtige Wogen des Meeres, die breiten Gefälle der Ströme, die Weiten des Ozeans und den Umschwung der Gestirne - und verlassen dabei sich selbst.“



... geht trotzdem hinaus

aus dem Kopf und aus den Texten